Auch die schönste Segelsaison geht einmal zu Ende und das Boot muss aus dem Wasser. Nun geht´s ins Winterlager und wir sind jetzt bereits auf "Segelentzug"....
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Montag, 27. Oktober 2014
Sonntag, 24. November 2013
Ein Wort zur Qualität meiner Segeltaschen
Vielleicht habt Ihr Euch schon die Frage gestellt,
worin denn die Unterschiede
bei den Preisen meiner Taschen liegen?
Kurz gesagt:
Die Preise setzen sich zusammen aus -
Arbeitszeit, Ausführung , Material!
Ausführlich erklärt:
Zunächst muss ich das "gesegelte" Segeltuch behutsam aufbereiten, denn es ist natürlich nach Jahren des Segelns nicht mehr so sehr ansehlich. Es soll zwar gewisse "used" Spuren aufweisen, denn dieser macht den Charakter meiner Taschen aus, aber schmuddelig, schmutzig oder gar übel riechend sollen sie natürlich auch nicht sein!
Da jede Tasche ein absolutes Unikat ist, kann ich nicht "von der Stange" produzieren. Das heißt, jede Tasche wird einzeln, individuell zugeschnitten. Hierbei beachte ich den Verlauf der wunderbaren Segelmacher Zick-Zack Nähte. (Manchmal steppe ich auch noch Weitere hinzu - selbstverständlich mit meiner guten alten Pfaff 138!).
Dann kombiniere ich (manchmal seeehr lange,) Tampen (Schnüre), Schäkel, Leder, Gurtband, etc. bis mir die Zusammenstellung der Materialien gefällt. Das macht mir immer am meisten Spass!
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Nun wird die Tasche zusammengenäht. Hierbei verstärke ich alle Außennähte mit einem speziellen Tape. Dies macht die Segeltasche noch stabiler. Außerdem werden alle Nähte mit einem Baumwollband versäubert.
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| Jede Segeltasche hat eine Innentasche mit Reißverschluss und zwei offene Fächer. Hier seht Ihr ein goldenes "Innenleben". |
Nachdem ich Innenfutter und Innentaschen vorbereitet und genäht habe, muss ich die Tasche exakt ausmessen. Denn nun werden, je nach Modell, die Henkel und /oder Schultergurte zusammen mit dem Innenfutter, in einem Arbeitsgang angenäht. Dies erfordert ein sehr präzises und langsames Nähen. Eine kniffelige Arbeit, die ich ehrlich gestanden gar nicht gerne mache.
Eine schiefe Steppnaht, die man auftrennen muss und die falschen Einstiche sind sichtbar! Dies passiert mir leider immer wieder und so freuen sich meine Familie oder Freunde über die 1B Ware :-)
Das passende Gurtband muss natürlich auch noch konfektioniert und zusammengenäht werden. Hierbei verstärke ich das Gurtband an den Stellen, wo es besonders stabil sein muss z.B. am "Übergang" Tasche -Schieber.
Außerdem verwende ich nur gute Materialien: So sind meine Schäkel, Karabiner, Tenax Knöpfe in der Regel aus hochwertigem (und teuren!) Edelstahl. Bei preislich günstigeren Taschen verwende ich vernickeltes Material, das auch recht gut ist. Dies erwähne ich jedoch explizit in der Beschreibung.
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| Beste Materialien aus Edelstahl für meine Segeltaschen |
Beim Gurtband verwende ich das schöne und stabile Polyamidband, das wesentlich teurer ist als das Einfache aus Polypropylen.
(Auch hier wird dann darauf hingewiesen).
Ihr seht, dass ganz schön viel Arbeit
in meinen Segeltaschen steckt.
Sie werden nicht in Südostasien massenweise gefertigt,
sondern mit viel Spass und Herzblut von mir selbst -
in Deutschland, am Bodensee!
Samstag, 17. August 2013
Abendsegeln auf dem Bodensee
| Der untergehenden Sonne entgegen |
Dienstag, 13. August 2013
Segeln und Einkaufen: Heute in die Schweiz
Komme zur Zeit einfach nicht zum Nähen, weil das Wetter super ist. Wir haben hier am Bodensee richtig gut Wind. Gestern Windstärke 5, heute Windstärke 3-4. Unser Boot, eine Beister, läuft dann großartig und es macht enorm Spass. Zu meiner Freude, hat mein Mann ein Segel aussortiert, dass keine "performance" mehr hat! Was glaubt ihr, wer das bekommt? Es ist ziemlich "rough" oder besser gesagt "heavy used"!
Die junge Crew an Bord findet Taschen daraus jedenfalls cool.
Heute ging es in die Schweiz. Genauer gesagt, in den Yachthafen von Kreuzlingen. Normalerweise bekommt man in diesem Hafen immer einen Platz, weil sich die ganzen Schweizer Segler in Häfen am deutschen Ufer tummeln. Aufgrund des Wechselkurses ist es nämlich ganz schön billig bei uns. Im Gegensatz dazu, überlegen es wir uns Deutschen zweimal, ob und was wir in der Schweiz einkaufen.
Heute jedenfalls war´s schwer, einen Gastplatz zu bekommen. So bin ich schnell von Bord "gehüpft", um im Migros (Schweizer Supermarkt) den leckeren Kaffee, Mohrenköpfe (ganz anders als bei uns) und Biberli (Schweizer Spezialität aus Lebkuchenteig und Marzipan) zu kaufen, während die restliche Crew in Hafennähe den super Wind ausgenutzt hat.
Nur ca. 500m zu Fuß und schon ist man im Migros!
Die junge Crew an Bord findet Taschen daraus jedenfalls cool.
Heute ging es in die Schweiz. Genauer gesagt, in den Yachthafen von Kreuzlingen. Normalerweise bekommt man in diesem Hafen immer einen Platz, weil sich die ganzen Schweizer Segler in Häfen am deutschen Ufer tummeln. Aufgrund des Wechselkurses ist es nämlich ganz schön billig bei uns. Im Gegensatz dazu, überlegen es wir uns Deutschen zweimal, ob und was wir in der Schweiz einkaufen.
Heute jedenfalls war´s schwer, einen Gastplatz zu bekommen. So bin ich schnell von Bord "gehüpft", um im Migros (Schweizer Supermarkt) den leckeren Kaffee, Mohrenköpfe (ganz anders als bei uns) und Biberli (Schweizer Spezialität aus Lebkuchenteig und Marzipan) zu kaufen, während die restliche Crew in Hafennähe den super Wind ausgenutzt hat.
Nur ca. 500m zu Fuß und schon ist man im Migros!
Schnell eingekauft und zurück Richtung Yachthafen.
Wer Zeit hat, kann noch schnell beim Werksverkauf /Outlet von "Strellson" (v.a.Herrenmode) vorbeischauen.
Aufgrund des Wechselkurses nicht mehr ganz so günstig, aber immer noch billiger als im Laden. Hier finden auch die Damen etwas, z.B. von Joop, Hilfiger oder Windsor.
Nach wenigen Metern ist man schon wieder im Kreuzlinger Yachthafen und mein Mann ist froh, dass ich nicht noch kurz "kurz" bei Strellson "vorbeigeschaut" habe!
Den Kreuzlinger Yachthafen erkennt man übrigens an der Wasser-Fontäne vor der Hafeneinfahrt. Fast wie in Genf!
Überhaupt, in der Schweiz ist es so schön! Freue mich jedes Mal, wenn ich drüben bin und meine Lieblingssachen einkaufen kann.
Montag, 12. August 2013
Karibik pur am Bodensee!
Heute Windstärke 5 - 6 und Sonnenschein. Kein Sturm im Anmarsch - super! Schnell auf´s Boot, Abdecken und los - nicht, dass der Wind noch einschläft. Das passiert leider allzu oft hier am Bodensee. Heute nicht!
Karibik pur - blau/grünes Wasser, warmer Wind und warmes Wasser - was will man mehr. Glück pur!
Wer braucht schon die Karibik, wenn er hier leben darf....
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| Crew´s Füße |
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| Blick Richtung Konstanz |
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| Im Hintergrund Meersburg |
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| Unsere Beister läuft! |
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